.
Long Range Germany Home Aktuelles Schießangebote Galerie Schießtermine Leihwaffen Anmeldung Links Unterkünfte Gästebuch Tipps & Tricks Home Aktuelles Kursangebote Galerie Schießtermine Leihwaffen Anmeldung Verbündete Unterkünfte Gästebuch Tipps & Tricks Impressum AGB Copyright by long-range.germany.de 2011
Zielfernrohr / Long Range Wenn auf große Entfernungen geschossen werden soll, hat das Geschoss keine gestreckte Flugbahn. Es fliegt in einer gekrümmten Flugbahn auf die Erde zu. Durch die Erdanziehung und den Luftwiderstand wird das Geschoss immer mehr abgebremst. Aus diesem Grund kann deshalb die Waffe höhenmäßig nicht auf die Zielmitte ausgerichtet werden. Der Haltepunkt muss über der Zielmitte liegen, so dass das Geschoss (da es ja in einem Bogen fliegt) dann die Zielmitte trifft. Vereinfacht kann gesagt werden: Je weiter das Ziel entfernt ist, umso mehr muss der Lauf angehoben werden, damit das Ziel getroffen werden kann. Damit dies durch die Höhenkorrektur erreicht wird, wird beim Hochklicken der Höhenverstellung das Fadenkreuz im ZF immer weiter nach unten verschoben. Wenn das ZF-Fadenkreuz auf das Ziel zeigt, ist nun das Rohr höher angehoben. Bei normalen Entfernungen (bis ca 400m) ist dabei nichts weiter zu beachten. Aus diesem Grund wird bei vielen Waffen das ZF in der Regel parallel zum Lauf montiert. Ist das sinnvoll? Für Entfernungen bis ca. 400m reicht der Verstellbereich der ZF`s in der Regel aus. Auf größere Entfernungen hat man dann jedoch ein Problem. Man kann da die erforderliche Höheneinstellung am ZF nicht mehr vornehmen, da bereits der Verstellbereich in den meisten Fällen ausgereizt ist. Viele ZF`s haben einen vertikalen Verstellbereich von ca. 70 cm auf 100m. Leider wird davon nur die Hälfte genutzt, denn das Geschoss fliegt bis 100m Entfernung fast geradlinig, um danach mehr oder weniger schnell abzusinken. Da es nie zu steigen beginnt, wird bei einer traditionellen Montage nur der Bereich “Up” des Verstellturmes genutzt. (Das Fadenkreuz befindet sich in etwa in der Mitte und es werden so nur 50% Verstellweg genutzt) Bei einer um 20 MOA geneigten Monatge muss - um einen Fleckschuss auf 100m zu erreichen, das Fadenkreuz fast an den oberen Anschlag “Down” gedreht werden. So kann dann auf größere Entfernungen kontinuierlich nach unten verstellt werden, so dass der Einstellbereich fast doppelt so weit reicht wie bei einer herkömmlichen Montage. Fazit Mit einer traditionellen Montage des ZFs parallel zur Laufseelenachse lassen sich weite Schüsse nicht realisieren. Der Verstellbereich wird nur zur Hälfte genutzt. Besser ist eine geneigte Montage. Das Optimum lässt sich hierbei exakt ausrechnen (Berechnen der Montagevorneigung), sollte jedoch nicht ganz ausgenutzt werden, da die Laufschwingungen und dadurch der Abgangswinkel (bei Verwendung unterschiedlicher Laborierungen) nicht konstant ist. Die 1000m+ Distanz benötigt allerdings einen speziellen Montagewinkel (Vorneigung) mit dem dann aber auf die kürzeren Entfernungen nicht mehr “Fleck” anvisiert werden kann. In diesen Fällen wird dann die Waffe auf 300m angeschossen. Allerdings kann der volle Bereich in der Höhe auch nur dann ausgenutzt werden, wenn die Seite nicht wesentlich korrigiert wird (Windkorrektur). Sonst stehen nur noch etwa 90% der max. möglichen Höhenkorrektur zur Verfügung. Beispiele für ZF - Neigungen Länge der Montage 10 MOA 20 MOA 30 MOA 100mm 0,29mm 0,58mm 0,87mm 150mm 0,43mm 0,87mm 1,30mm