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Richtige Schießtechnik
Richtiges Schießen will gelernt sein. Es gibt verschiedene Philosophien, aber die wesentlichen Elemente sind immer ähnlich. Grundregeln: Der Anschlag – so straff wie nötig so locker wie möglich. Der Schaft muss richtig in die Schulter eingezogen werden. Der richtige Augenabstand zum Zielfernrohr muss vorhanden sein. (ZF abhängig ca. 8-10cm), sonst schmerzt nach dem Schuss die Augenbraue oder die Nase. Das Bild im Zielfernrohr muss ein Kreis ohne Schatten sein. Das Fadenkreuz muss gestochen scharf zu erkennen sein. (Dioptrieneinstellung / Parallaxe) Der Parallaxeausgleich muss eingestellt werden. Schwerpunkt Bild scharf, Entfernungseinstellung der Parallaxe ist nicht wichtig, sondern nur ein Anhalt. Die Vergrößerung aus rein schießtechnischer Sicht ist Geschmacksache. Manche bevorzugen eine möglichst hohe Vergrößerung, da man dann jede Bewegungsübertragung des Pulses im Ziel sieht. Dies hat den Vorteil, der Schütze sieht im Augenblick der Schussabgabe, wo das Fadenkreuz steht.(Nachteil bei der Jagd: es ist kaum eine Beobachtung des abspringenden Wildes durch die Zieloptik möglich. Andere bevorzugen eine kleinere Vergrößerung, da sie sich nicht vom pulsierenden Fadenkreuz psychisch beeinflussen lassen wollen.) Der Zielvorgang: Die Waffe wird in Richtung Ziel in Anschlag gebracht –-> Atmung normal Die Höhen / Seitenverstellung (ASV), die Vergrößerung, Parallaxe, Erddorn werden eingestellt --> Atmung normal Die Waffe wird in die Schulter eingezogen, entsichert , das Ziel grob aufgefasst, Zeigefinger lang --> Atmung normal Das Fadenkreuz wird ins Ziel gebracht die “Beere” (sensibelste Stelle) des Zeigefingers sucht Kontakt zum Abzug an der „besten Stelle“ (Anatomie des Abzugs)--> Atmung normal Einatmen (so tief wie möglich aber ohne aus dem Ziel zu kommen), 1/3 wieder ausatmen und dann langsam mit dem Abkrümmen des Schießfingers beginnen, dabei Auge auf – nicht blinzeln Achtung: Der Schuss muss nach max. 5 Sekunden gebrochen sein (sonst verstärkt sich der Puls und die Augenkonzentration /Sehschärfe lässt nach, die Augen beginnen unkontrolliert zu zucken). Ansonsten Schießvorgang abbrechen, Zeigefinger lang und wieder normal atmen und den Vorgang nach 20 Sekunden wiederholen. Beim / nach dem Schuss Im Anschlag bleiben (beim Schuss durch das Feuer blicken, Ziel beobachten, nachladen, dann sichern oder weiterschießen) Details, die auch über Sieg oder Niederlage - gerade bei Wettkämpfen -  entscheiden können Gleiche Abstände zwischen den Schüssen (die Patrone heizt sich im warmgeschossenen Patronenlager auf und hat dann eine andere Abbrandgeschwindigkeit mit einem anderen Gasdruck) Steht oder stand die Waffe die ganze Zeit in der Sonne oder wurde sie abgedeckt? Wie kalt oder wie warm war die Munition beim Anschießen und wie warm ist sie jetzt beim Wettkampf? (Kühl oder Heiztasche verwenden) Sonneneinfall bzw. Sonnenwanderung im Verlauf des Schießens, Unterschiede zum Anschießen (Sonne von der Seite schiebt) Wind bzw. Windböen, wenn mit Windkorrektur in der Seite geschossen wird, dann aber auch nur bei der Windstärke, die der Berechnung zu Grunde lag. Nicht in den stärkeren Böen oder schwächeren Windpausen schießen. Alle Angaben erfolgen natürlich ohne Treffergarantie!
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